| KIPKI

Michael Hauer: „KIPKI schafft nachhaltigen Klimaschutz vor Ort“

Klimaschutzstaatssekretär Michael Hauer übergibt KIPKI-Förderbescheid in Höhe von rund 386.000 Euro an Verbandsgemeinde Winnweiler
KIPKI-Logo
KIPKI-Logo
Staatssekretär Michael Hauer übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Rudolf Jacob
Staatssekretär Michael Hauer übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Rudolf Jacob

„Um die so dringend notwendige Klimaneutralität hier in Rheinland-Pfalz zu erreichen, braucht es ein aktives Zusammenwirken aller Beteiligten auf allen relevanten Ebenen. Eine zentrale und mitentscheidende Rolle spielen dabei unsere Kommunen, in denen geplant, genehmigt und umgesetzt wird. Vor Ort finden Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, was die Attraktivität eines Ortes erhöht. Dabei sind die Kommunen selbst die Experten und wissen, was bei ihnen umsetzbar ist und einen möglichst großen Nutzen sowohl für die Menschen als auch für das Klima hat. Deshalb hat die Landesregierung das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, mit insgesamt 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Hier kann jede Kommune selbst aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, was für sie passend ist. Pro Einwohnerin und Einwohner gibt es rund 44 Euro, die sich Landkreis und Verbandsgemeinden aufteilen. Für die Verbandsgemeinde Winnweiler bedeutet das die stattliche Summe von insgesamt 385.906 Euro“, sagte Klimaschutzstaatssekretär Michael Hauer in Winnweiler. Dort überreichte er heute den Förderbescheid an Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob.

Mit den bereit gestellten Mitteln sollen die Grundschule Winnweiler und zwei Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung auf LED-Beleuchtung umgerüstet werden. Außerdem ist geplant, die Kita in Imsbach an das ortsansässige Nahwärmenetz anzuschließen. Nach Abschluss der Maßnahmen können jährlich rund 77.000 Kilowattstunden an Energie eingespart werden. Die prognostizierte CO2-Einsparung liegt bei insgesamt rund 53 Tonnen pro Jahr.

„Wir freuen uns sehr über die zügige Bearbeitung unseres Förderantrages und werden zeitnah in die Umsetzung der Projekte gehen. Mit jedem Tag, den wir früher die jeweiligen Maßnahmen abschließen, sparen wir Geld und erzeugen weniger klimaschädliche Treibhausgase“, betonte Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob.

„Investitionen ins Klima sind Investitionen in unser aller Zukunft. Mit KIPKI entlasten wir das Klima und die Haushaltskassen der Kommunen. So können alle sehen: Klimaschutz lohnt sich. Zudem unterstützen wir die Kommunen auch fachlich und beraten sie gerne, wie CO2 eingespart werden kann oder was man beispielsweise tun kann, damit sich Innenstädte nicht zu stark aufheizen oder Wasser gut abfließen kann. Rheinland-Pfalz ist vom Klimawandel stärker betroffen als andere Regionen in unserem Land. Deshalb ist es so wichtig, gewappnet zu sein. Und deshalb steht das Klimaschutzministerium den Kommunen auch über KIPKI hinaus gerne zur Seite“, so Staatssekretär Michael Hauer abschließend.


Hintergrund

Die Landesregierung unterstützt die Kommunen bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI), das ein Gesamtvolumen von 250 Millionen Euro umfasst. Ganz ohne finanzielle Eigenbeteiligung können die Kommunen aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, was sie vor Ort umsetzen möchten. Dazu erhalten die Kommunen einen Pauschalbetrag von rund 44 Euro pro Einwohnerin und Einwohner. 

Ergänzt wird die direkte Förderung der Kommunen durch ein wettbewerbliches Verfahren, mit dem besonders innovative Leuchtturmprojekte gefördert werden sollen, an dem sich auch Unternehmen beteiligen können.

Hier finden Sie ein Video, in dem KIPKI, das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation erklärt wird: https://www.youtube.com/watch?v=OaZ4bJ3PAhw 

Teilen

Zurück